Die Eingemeindung bringt beiden Ortschaften unmittelbar aber auch langfristig starke positive Effekte
Statement von Michael Finster zur Eingemeindung:
Wenn jemand um Hilfe bittet, gibt es für mich nur eine Antwort: Ich reiche ihm die Hand. Das ist mein Kredo und war mein erster Gedanke, als Bad Brambach vor mehr als einem Jahr offiziell um die Aufnahme von Gesprächen bat.
Ich nahm an ersten ergebnisoffenen Vorgesprächen teil, setzte mich für die Aufnahme weiterführender Gespräche ein und arbeitete anschließend intensiv in der Arbeitsgruppe „Bad Brambach“ mit. In dieser Arbeitsgruppe waren unter anderem die drei größten politischen Gruppierungen aus Bad Elster vertreten und es hatte jeder die Gelegenheit Vorschläge und Visionen einzubringen. Eine aktive Beteiligung und verantwortungsvoller Umgang mit Sorgen und Anregungen aus der Bevölkerung waren Bestandteil. Diese Arbeit und die zahlreichen Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern beider Gemeinden im vergangenen Jahr haben mir gezeigt: Eine Eingemeindung ist aus verschiedenen Perspektiven ein schwieriges Thema, kann aber zugleich die Lösung sein. Die zentrale Frage während des gesamten Beratungsprozesses lautete: Wie wird eine mögliche Eingemeindung gelingen? Dabei standen die Belange der Bürgerschaft aller Ortsteile sowie die finanzielle Leistbarkeit stets im Mittelpunkt.
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe haben am Ende der Beratungen der ausgearbeiteten Eingliederungsvereinbarung zugestimmt, um diese im Stadt- und im Gemeinderat zu präsentieren. Als kurz darauf B&P die Zahlen der bevorstehenden Entwicklung beider Kommunen im Einzelnen und die Auswirkungen eines Fusionshaushaltes, auch zusammen mit zusätzlicher Unterstützung durch das Land Sachsen gegenüberstellten, war es sofort klar: Die Eingemeindung bringt beiden Ortschaften unmittelbar aber auch langfristig starke positive Effekte.
Dem großen Risiko, dem kleine Gemeinden mit weniger als fünftausend Einwohnern künftig ausgesetzt sind und den Herausforderungen, die damit einher gehen, können wir aktiv begegnen. Die finanzielle Leistungsfähigkeit der neuen Gesamtkommune wird dauerhaft gestärkt! Wir sind nicht blind und auch nicht naiv, aber die Fakten sprechen für sich, Geprüft und genehmigt von verschiedenen übergeordneten Stellen: Diese Möglichkeit, die sich uns als Kommune jetzt bietet, die wir selbst gestaltet haben, die von allen Beteiligten Institutionen zur Umsetzung empfohlen wird, die gut finanziell aufgestellt ist und einen planbaren Weg aufzeigt kann und darf man nicht in die Zukunft verschieben!
Ich bin froh und dankbar, dass unsere mehr als einjährige Arbeit zu einem so positiven Ergebnis geführt hat und gute Perspektiven für unsere Zukunft eröffnet. Gemeinsam kann es gelingen! Deshalb gebe ich am 14. Juni mein Ja zur Eingemeindung!
Ich lade Sie ein: Gehen sie wählen! Stimmen sie mit JA für unsere gemeinsame Zukunft!
Michael Finster
Stadtrat und 1. Stellv. Bürgermeister
Mitglied des Ortschaftsrates Sohl
Vorsitzender der Unabhängigen Bürgerschaft e.V. Bad Elster