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Machen Sie´s mir nach und entscheiden Sie mit Herz und Verstand!

Meinung von Manuela Biehn zum freiwilligen Zusammenschluss

„Ihr müsst doch alle nicht zugehört haben!“ Das waren meine ersten Gedanken, als ich manche Meinungen zum freiwilligen Zusammenschluss von Bad Elster und Bad Brambach gelesen habe. Speziell meine ich sowohl das CDU-Magazin „miteinander“ (der Titel ist momentan eher irreführend) als auch dieses anonyme Blatt, was wohl von Leuten verfasst wurde, die die Einwohnerversammlung verschlafen haben und demzufolge Unwahrheiten verbreiten. Denn in der Einwohnerversammlung wurden von den Fachleuten die wahren Zahlen und Fakten glasklar benannt und von interessierten und kompetenten Einwohnern eigene Erfahrungen und klare Sichtweisen aus verschiedenen Berufsgruppen dazu dargestellt, dass an einem Zusammenschluss kein Weg vorbeiführt.

Wer – aus welchen Gründen auch immer – die Einwohnerversammlung verpasst hat, konnte alles hinterher in den seriösen Medien nachlesen. Viele, mit denen ich im Laufe der Zeit ins Gespräch kam, wurden nach anfänglichen Zweifeln und Skepsis dadurch von den tatsächlichen Fakten überzeugt. Der Zusammenschluss ist unvermeidbar, das steht fest. Jetzt haben die Verantwortlichen in der Kürze der Zeit die besten Voraussetzungen geschaffen, um die Vereinigung so verträglich wie möglich passieren zu lassen. Wird diese Chance jetzt vertan, werden wir sie nie in dieser Form wiederkriegen! Es wird in absehbarer Zeit definitiv trotzdem zusammengeschlossen werden, weil kleine Gemeinden einfach keine Zukunft mehr haben – dann aber mit einem neuen Brambacher Bürgermeister für sieben Jahre und ohne Hochzeitsgeschenk vom „Landesvater“. Eine andere Wahl haben wir nicht; deshalb bin ich für die bessere der beiden Varianten und habe mich per Briefwahl schon längst für ein eindeutiges „Ja“ zur „Eingliederungsvereinbarung“ entschieden. Machen Sie´s mir nach und entscheiden Sie mit Herz und Verstand!

Manuela Biehn
Stadträtin und Ortsvorsteherin Sohl